20.10.2020: Maximilian Landgraf schließt seine Promotion am Lehrstuhl FAPS ab.

Mit der Vorstellung der Ergebnisse in einem öffentlichen Vortrag sowie der anschließenden Verteidigung des Promotionsthemas „Leistungselektronik für den Einsatz dielektrischer Elastomere in aktorischen, sensorischen und integrierten sensomotorischen Systemen“ schließt Maximilian Landgraf seine Promotion am Lehrstuhl FAPS erfolgreich ab.

Aufgrund ihrer inhärenten Eigenschaften wird dielektrischen Elastomeren ein hohes Potenzial für den Einsatz in weichen sowie elastischen mechatronischen Applikationen zugesprochen. Zur Etablierung dieser Technologie als eine neuartige Generation von Aktoren und Sensoren sind neben Forschungsarbeiten zu geeigneten Herstellungsprozessen und in den Materialwissenschaften ebenfalls adaptive Leistungselektronikkonzepte und -methoden mit einem erweiterten Leistungsspektrum notwendig. In diesem Zuge werden mit dieser Arbeit neuartige und erweiterte Ansätze für die drei Betriebsmodi der aktorischen, sensorischen sowie sensomotorischen Nutzung von dielektrischen Elastomeren aufgezeigt. Die vorgestellten leistungselektronischen Lösungsansätze basieren auf herkömmlichen und kommerziell erhältlichen Standardelementen, welche den Betrieb im Kilovoltbereich und die Adaption auf klein- sowie großskalige Aktor- und Sensorstrukturen ermöglichen.

Somit leistete Maximilian Landgraf mit seiner Arbeit einen wesentlichen Beitrag zur Erweiterung der Einsatzbarkeit von dielektrischen Elastomeren durch das Zugänglichmachen einfacher leistungselektronischer Lösungsansätze, welche den separaten und simultanen Einsatz der weichen Aktoren und Sensoren in einem breiten (Frequenz-) Spektrum von Anwendungsmöglichkeiten erlauben.

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