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31.03.2026: Gerald Gion tritt nach 28 Jahren am Lehrstuhl FAPS in den Ruhestand
Ende März verabschiedet sich der Lehrstuhl FAPS von einem besonderen Kollegen. Nach beeindruckenden 28 Jahren engagierter Tätigkeit am Lehrstuhl tritt Gerald Gion in den wohlverdienten Ruhestand ein.
Seit seinem Einstieg im Jahr 1998 hat Gerald mit großem Einsatz zahlreiche Projekte geprägt und die Entwicklung des Lehrstuhls mitgestaltet. Besonders geschätzt wurde er nicht nur für seine fachliche Expertise, sondern auch für seine hilfsbereite, offene und stets unterstützende Art gegenüber Kolleginnen und Kollegen. Sein Wirken erstreckte sich über viele spannende Forschungsfelder und darüber hinaus bleiben auch die gemeinsamen Erlebnisse abseits des Arbeitsalltags in bester Erinnerung.
Der Lehrstuhl FAPS dankt Gerald herzlich für seine langjährige Treue, sein großes Engagement und die vielen wertvollen Beiträge. Für den neuen Lebensabschnitt wünschen alle FAPS Mitarbeitende ihm von Herzen alles Gute, Gesundheit und viele erfüllende Stunden sei es bei der Gartenarbeit, beim Musizieren oder auf Reisen.
25.-26.03.2026: Starker Messeauftritt des Forschungsbereichs EMP auf der Coiltech Germany 2026
Der Forschungsbereich Elektromaschinenproduktion war am 25. und 26.03.2026 mit einem Messestand auf der Coiltech Germany in Augsburg vertreten. Dabei präsentierte der FAPS vor einem großen Fachpublikum Innovationen unter anderem aus den Bereichen:
- Hairpin-Technologie und neuartige Kühlkonzepte für Motoren
- Alternative Materialien für Wicklungen und Blechpakete
- Supraleitende Spulen
- Kreislaufführung kritischer Rohstoffe und seltenerdfreie Motoren
Besondere Highlights waren die neuen Demonstratoren zu einem Luftfahrmotor mit Halbach-Array und einem innovativen Hairpin-Stator mit direkter Nutkühlung.
Die Coiltech ist eine bedeutende internationale Fachmesse und bietet eine ideale Plattform, um innovative Technologien und Materialien für elektrische Maschinen zu präsentieren. Die Messe wird zudem von der World Magnetic Conference unter Mitwirkung von Prof. Florian Risch begleitet. Die Messe war eine großartige Gelegenheit, um spannende Einblicke in die neuesten Entwicklungen zur Fertigung von elektrischen Maschinen zu gewinnen und sich mit weiteren führenden Akteuren der Branche auszutauschen und zu vernetzen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Besucher, die den Dialog mit uns gesucht haben. Wir freuen uns auf weitere spannende Kooperationen!
26.03.2026: Besuch von der National Central University Taiwan am Lehrstuhl FAPS
Vergangene Woche durften wir am Lehrstuhl FAPS Prof. Yi-Cheng Chen und Prof. Chin-Te Lin von der National Central University Taiwan begrüßen.
Im Rahmen ihres Besuchs standen Laborführungen an unseren Standorten in Erlangen und Nürnberg sowie ein intensiver fachlicher Austausch zu gemeinsamen Forschungsthemen auf dem Programm. Ein weiterer wichtiger Teil des Besuchs war der Austausch mit Prof. Jens Fürst über mögliche gemeinsame Perspektiven einer vertieften Zusammenarbeit.
Dabei wurden zahlreiche inhaltliche Anknüpfungspunkte sichtbar. Wir freuen uns sehr über den offenen und inspirierenden Austausch und blicken mit großer Vorfreude auf die weitere Zusammenarbeit.
Save The Date: Seminar – Technologien, Anwendungen und Wertschöpfungspotenziale für humanoide Roboter
Die nächste technologische Revolution zeichnet sich bereits ab: Humanoide Roboter in Kombination mit aufstrebenden Technologien wie Physical AI und Embodied AI haben das Potenzial, Produktion, Logistik und Service grundlegend zu verändern. Der Lehrstuhl FAPS gestaltet diese Entwicklung aktiv mit und setzt bereits erste konkrete Anwendungsfälle um.
Gerne laden wir Sie daher zu unserem Seminar „Technologien, Anwendungen und Wertschöpfungspotenziale humanoider Roboter“ am 8. und 9. Juli in Erlangen ein.
Freuen Sie sich auf zwei Tage mit fachlichen Impulsen, praxisnahen Workshops, Beiträgen aus der Industrie und vielfältigen Gelegenheiten zum persönlichen Austausch.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem:
- Erste produktive Anwendungsfälle humanoider Robotik
- Innovative technologische Entwicklungen
- Perspektiven für die deutsche und europäische Industrie
- Netzwerken mit führenden Anbietern und Anwendern
Die vorläufige Agenda finden Sie in unserem Flyer.
Early-Bird-Anmeldungen bitte über Sebastian Reitelshöfer. Der Anmeldelink folgt im April.
Weitere Fragen und Kontakt: Anne Kirsch
11.-18.03.2026: Forschungsbereich EMP bei CIRP LCE und CIRP Design in Japan
Im März fanden gleich zwei CIRP Konferenzen in Japan unter starker Beteiligung des Forschungsbereichs EMP statt.
Vom 11. bis 13.03 fand die “33rd CIRP Conference on Life Cycle Engineering” unter dem Motto “Shaping manufacturing ecosystems towards a circular economy” in Kamakura statt. Daran schloss sich vom 16. bis 18.03 die “36th CIRP Design Conference” unter dem Motto “Global Innovation in Design and Manufacturing in the Digital Era” in Tokio an.
Der Forschungsbereich EMP war durch die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiter Roman Hahn und Thorsten Ihne mit insgesamt vier Beiträgen vertreten:
- Magnetic Separation of Hard and Soft Magnetic Granulate Mixtures for the Recycling of Neodymium Magnets
(Thorsten Ihne, Roman Hahn, Robert Vogel, Marcel Baader, Jörg Franke, Florian Risch) - Systematic Optimization of the Induction Based Thermal Demagnetization Process for Rare Earth Magnet Recovery from PM Rotors
(Roman Hahn, Thorsten Ihne, Marcel Baader, Jörg Franke, Florian Risch) - Design For Disassembly: A Novel Magnet Fixation Approach in PM Rotors Using Hygroscopic Thermoplastic Interlayers for Enhanced Recyclability
(Roman Hahn, Thorsten Ihne, Marcel Baader, Jörg Franke, Florian Risch) - A Comprehensive Review on Design for Recycling Strategies for Electric Vehicles Drives
(Thorsten Ihne, Roman Hahn, Marcel Baader, Jörg Franke, Florian Risch)
Neben der Vorstellung aktueller Forschungsergebnisse boten die beiden Konferenzen vielfältige Möglichkeiten zum wissenschaftlichen Austausch und zur Vernetzung mit internationalen Kolleginnen und Kollegen. Besonders wertvoll war der interdisziplinäre Dialog, der zahlreiche neue Impulse für zukünftige Forschungsarbeiten am Lehrstuhl liefert.
12.03.2026: UroPro beim Businessplan-Wettbewerb Nordbayern (Phase 1) prämiert
Das Erlanger Start-up UroPro gehört zu den zehn prämierten Siegerteams in der Phase 1 des Businessplan-Wettbewerbs Nordbayern 2026. Das Team, bestehend aus Thomas Ebert, Alexander Preis und Ralf Rieker überzeugte die Expertenjury mit der Entwicklung eines innovativen, minimalinvasiven Implantats zur Behandlung von Belastungsinkontinenz.
Der von BayStartUP ausgerichtete Wettbewerb verzeichnete in diesem Jahr eine Rekordteilnahme und unterstreicht die wachsende Innovationskraft der Region, insbesondere im Bereich der Medizintechnik. In der ersten Wettbewerbsphase, deren Ergebnisse Mitte März 2026 im Rahmen der Startup Demo Night in Nürnberg bekannt gegeben wurden, standen primär die technologische Geschäftsidee und der klar definierte Kundennutzen im Fokus der Bewertung.
Mit seiner Entwicklung adressiert UroPro eine weit verbreitete medizinische Herausforderung. Das von dem Team konzipierte Implantat zur Behandlung von Belastungsinkontinenz zeichnet sich durch einen fundierten, minimalinvasiven Ansatz aus. Ein zentraler technologischer und anwenderorientierter Vorteil der Neuentwicklung ist, dass die rein mechanische Lösung gänzlich ohne Elektronik auskommt. Sie ist konsequent auf eine intuitive, alltagstaugliche Anwendung ausgelegt und zielt darauf ab, die Lebensqualität der Betroffenen durch eine zuverlässige Therapie deutlich zu steigern.
12.03.2026: Synascale beim Businessplan-Wettbewerb Nordbayern (Phase 1) prämiert
Das von Michael Blank gegründete Start-up Synascale gehört zu den zehn prämierten Siegerteams in der Phase 1 des Businessplan-Wettbewerbs Nordbayern 2026. Das Unternehmen überzeugte die Expertenjury mit einem innovativen softwarebasierten Ansatz, der Cloud-Simulationen zur Optimierung von Metall-3D-Druckprozessen nutzt.
Der von BayStartUP ausgerichtete Wettbewerb verzeichnete in diesem Jahr eine Rekordteilnahme und unterstreicht die wachsende Innovationskraft der Region. In der ersten Wettbewerbsphase standen primär die technologische Geschäftsidee und der klar definierte Kundennutzen im Fokus der Bewertung.
Die additive Fertigung von Metallbauteilen ist physikalisch und thermodynamisch äußerst komplex. In der industriellen Praxis führen prozessbedingte Herausforderungen, wie thermischer Verzug oder ungleichmäßige Temperaturgradienten, häufig zu ressourcenintensiven Trial-and-Error-Zyklen. Synascale begegnet dieser Problematik durch leistungsstarke Cloud-Simulationen. Die Technologie erlaubt es, die komplexen Schmelz- und Abkühlvorgänge im Vorfeld virtuell abzubilden und Fertigungsparameter präzise zu optimieren. Dies ermöglicht es industriellen Anwendern, die Bauteilqualität bereits vor dem ersten physischen Druck zu maximieren und gleichzeitig Entwicklungszeiten sowie Materialkosten signifikant zu senken.
05.03.2026: FAPS auf der 3. Oberfränkischen Fachtagung KI in Bamberg
Der Lehrstuhl FAPS war am 05. März 2026 mit einem Messestand auf der 3. Oberfränkischen Fachtagung KI an der Otto‑Friedrich‑Universität Bamberg vertreten. Der Stand wurde gemeinsam mit der Europäischen Metropolregion Nürnberg e.V. (EMN) im Rahmen des Projekts transform_EMN organisiert.
Die Fachtagung bot eine Plattform für den Austausch über Potenziale und Herausforderungen Künstlicher Intelligenz, insbesondere für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und regionale Akteure. Besucher:innen konnten sich über aktuelle Entwicklungen informieren und sich in persönlichen Gesprächen direkt mit den Projektverantwortlichen austauschen.
Am Messestand wurden neben allgemeinen Informationen zum Projekt insbesondere die Demonstratoren im Bereich Digitalisierung vorgestellt, die im Rahmen von transform_EMN am Lehrstuhl FAPS entwickelt wurden. Die zahlreichen Gespräche vor Ort lieferten wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Projekte und zeigten das große Interesse an den Forschungsthemen.
Wir bedanken uns bei allen Besucher:innen für die interessanten Gespräche und das rege Interesse am Projekt transform_EMN!
Anmeldefrist für Masterpraktika am Lehrstuhl FAPS im SS26 vom 03.03. -14.04.2026
Die Einschreibung für die Masterpraktika am Lehrstuhl FAPS ist vom 3. März bis zum 14. April 2026 möglich.
Für das Sommersemester 2026 erfolgt die Anmeldung zu allen Masterpraktika am Lehrstuhl FAPS über eine gemeinsame Anmeldung.
Die Studierenden können ein bevorzugtes und ein alternatives Praktikum auswählen und werden nach Ablauf der Anmeldefrist entsprechend ihrer Präferenzen zugeteilt.
Die Anmeldung erfolgt unter folgendem Link:
https://www.studon.fau.de/xcos6198453.html
Im Sommersemester 2026 bietet der FAPS die folgenden Masterpraktika an:
- Durchgängiges Engineering (PDE)
- Elektromaschinenbau (EMB-P)
- Digitale 3D-Druckverfahren für mechatronische Systeme (DDmS)
- Produktionstechnologien für die Leistungselektronik (PEPLab)
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie in den jeweiligen Kursbeschreibungen:
https://www.studon.fau.de/cat1969519.html
25.-27.02.26: Besuch der FusionX:Global – Weltweit führende Konferenz zur Industrialisierung der Fusionsenergie
Am 25., 26. und 27. Februar 2026 war der Lehrstuhl FAPS mit Dr. Jochen Lorz und Valentin Henrich drei Tage auf der FusionX:Global in München vertreten. Die Investoren und Technologiekonferenz fand erstmals in Deutschland statt und brachte nach Angaben der Veranstalter mehr als 400 Entscheiderinnen und Entscheider aus Fusionsunternehmen, Zulieferern, Investoren und öffentlichen Institutionen zusammen.
Im Zentrum des Besuchs standen gezieltes Networking und der fachliche Austausch entlang der gesamten Wertschöpfung. In Panels und Vorträgen führender Branchenvertreter wurde deutlich, dass sich der Schwerpunkt von eindrucksvollen Demonstrationen hin zu belastbarer Industrialisierung verschiebt. Damit rücken der systematische Aufbau einer skalierbaren Supply Chain sowie reproduzierbare Qualität und verlässliche Verfügbarkeit von Komponenten und Prozessen in den Fokus.
Als zentrale technische Hürde wurde der Schritt von kurzzeitig erreichbaren Plasma Parametern hin zu einem dauerhaft stabilen Steady State Betrieb adressiert. Entscheidend sind ein belastbares Prozessfenster, stabile Regelung und reproduzierbare Prozessführung unter realitätsnahen Randbedingungen. Der Transfer in die industrielle Umsetzung setzt voraus, dass die gesamte technologische Kette konsistent skaliert, von Material und Komponenten über Fertigung und Qualifizierung bis zur abgesicherten Verfügbarkeit in der Lieferkette.
Tooling wurde dabei als wesentlicher Enabler hervorgehoben. Reife Werkzeuge, geeignete Produktionsmittel und eine qualifizierte Testinfrastruktur sind Voraussetzungen, um Prozessstabilität in Serienbedingungen zu überführen, reproduzierbare Qualität sicherzustellen und wirtschaftliche Durchsätze zu realisieren.
Ergänzend zum Konferenzprogramm fand am Abend des 25. Februar 2026 ein Empfang in der Münchner Residenz statt, zu dem die Bayerische Staatsregierung eingeladen hatte, vertreten durch Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt.
Wir bedanken uns bei allen Gesprächspartnern und Vortragenden für den konstruktiven Austausch. Die FusionX:Global hat wichtige Impulse für unsere weiteren Aktivitäten und Kooperationen geliefert.
