Index

13.05.2026: Ece Karadag für den Schnieder-Preis JUNGE MACHERIN 2026 nominiert

Der Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (FAPS) gratuliert seiner wissenschaftlichen Mitarbeiterin Ece Karadag herzlich zur Nominierung für den renommierten Schnieder-Preis JUNGE MACHERIN 2026.

Nach ihrer erfolgreichen Masterarbeit wurde Ece Karadag vom Lehrstuhl FAPS für den Preis nominiert. Im Rahmen des Auswahlverfahrens wurden ihre herausragenden Leistungen von der Jury in besonderem Maße gewürdigt. Darüber hinaus wurde Frau Karadag durch acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften öffentlich nominiert und für ihre wissenschaftlichen Erfolge sowie ihr gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet. Zusätzlich erhielt sie ein individuelles Mentoring durch acatech.

Die Grundlage dieser Anerkennung bildet unter anderem ihre Masterarbeit, die in Kooperation mit Semikron-Danfoss Nürnberg entstanden ist. Darin befasste sich Frau Karadag mit der lokalen dielektrischen Passivierung für Hochspannungs-SiC-Chips zur Verbesserung der Feuchtigkeitsresistenz. Mit ihrer Arbeit leistete sie einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung leistungsfähiger und robuster Halbleitertechnologien.

Neben ihrer wissenschaftlichen Exzellenz überzeugt Frau Karadag auch durch ihren akademischen Werdegang sowie ihr gesellschaftliches und ehrenamtliches Engagement. Sie ist damit ein hervorragendes Beispiel für die Verbindung von fachlicher Kompetenz, persönlichem Einsatz und Innovationsgeist und zugleich ein Vorbild für junge Frauen in technischen Berufen.

Der Lehrstuhl FAPS freut sich über diese besondere Anerkennung und wünscht Frau Karadag weiterhin viel Erfolg auf ihrem beruflichen und wissenschaftlichen Weg.

12.05.2026: UroPro beim Businessplan-Wettbewerb Nordbayern in Phase 2 prämiert

Das Erlanger MedTech-Projekt UroPro setzt seinen Erfolgskurs fort: Nach der erfolgreichen Prämierung in der ersten Stufe des Businessplan-Wettbewerbs Nordbayern konnte das Gründerteam nun auch in Phase 2 überzeugen und sicherte sich im anspruchsvollen Teilnehmerfeld den mit 1.500 Euro dotierten dritten Platz.

Während in der ersten Phase des von BayStartUP ausgerichteten Wettbewerbs vor allem die Geschäftsidee und der technologische Innovationsgrad im Vordergrund standen, fokussierte sich die Expertenjury in Phase 2 auf die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells und den Vertrieb sowie den Marktzugang. Das interdisziplinäre Team, bestehend aus dem Medizintechniker Alexander Preis sowie den Medizinern Prof. Dr. Thomas Ebert und Prof. Dr. Ralf Rieker, konnte hier mit einer fundierten Strategie für Zulassung und Erstattung punkten.

UroPro adressiert mit seinem Vorhaben eine gravierende Lücke in der Behandlung der Belastungsharninkontinenz (SUI). Das Team entwickelt eine minimalinvasive, intraurethrale Sphinkterprothese, die als mechanischer Tiefpass-Filter fungiert. Im Gegensatz zu bestehenden Hilfsmitteln oder komplexen elektronischen Implantaten unterscheidet die Neuentwicklung physikalisch zwischen transienten Druckspitzen (z. B. beim Husten) und der gewollten Miktion. Dies ermöglicht den Patientinnen und Patienten eine intuitive, physiologienahe Miktionskontrolle ohne manuelle Pumpensysteme.

28.04.2026: Elisabeth Benke schließt Promotion erfolgreich ab

Mit ihrer Dissertation mit dem Titel “Energy Harvesting und patientengerechte Interaktion für ein intraurethrales Implantat zur Harninkontinenztherapie” hat Elisabeth Benke ihre Promotion erfolgreich abgeschlossen. In ihrer Arbeit widmet sie sich einem mechatronischen Implantat zur Harninkontinenztherapie, welches in die Harnröhre der Patienten eingesetzt wird und dort die Funktion des insuffizienten natürlichen Blasenschließmuskels ersetzt.

Der Fokus ihrer Forschung liegt auf zwei zentralen Herausforderungen für die Umsetzung des miniaturisierten Therapiesystems. Zum einen stellt sie eine auf Energy Harvesting basierende Methode der Energieversorgung des Implantats vor. Zum anderen erforscht sie eine intuitive Kommunikationsmethode auf Basis durch den Patienten erzeugter Klopfsignale, welche die sichere sowie bedarfsgerechte Interaktion mit dem Implantat ermöglicht.

Der Lehrstuhl FAPS gratuliert herzlich zu diesem bedeutenden Meilenstein und dankt der Prüfungskommission, bestehend aus Prof. Jens Fürst als Prüfungsvorsitzendem, Prof. Peter Pott als Zweitgutachter, Prof. Ralf Rieker als weiterem Prüfungsmitglied, sowie Prof. Jörg Franke als Doktorvater, für ihre engagierte Unterstützung und Begleitung des Promotionsverfahrens.

28.04.2026: FAPS bringt TenseFM in das bayerische KI-Basismodell ein

Mit der offiziellen Genehmigung des bayerischen KI-Basismodells und der Plattform Blue Swan ist der Lehrstuhl FAPS Teil eines bayernweiten Forschungsverbunds zur Entwicklung eines europaweit einzigartigen KI-Basismodells. Gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus ganz Bayern arbeitet FAPS daran, neue Grundlagen für leistungsfähige, vertrauenswürdige und offene KI-Systeme zu schaffen.

Im Rahmen des Projekts bringt der Forschungsbereich Robotik mit TenseFM ein Tensegrity Foundation Model ein. Damit steht ein Forschungsansatz im Mittelpunkt, der Prinzipien von Tensegrity-Strukturen mit modernen Methoden der Künstlichen Intelligenz verbindet. Ziel ist es, neue Impulse für robuste, anpassungsfähige und körperlich agierende KI-Systeme zu setzen.

Das bayerische KI-Basismodell vereint 48 Forschende aus 11 bayerischen Hochschulen und schafft die Grundlage für eine neue Generation multimodaler KI-Modelle nach europäischen Standards. Für den FAPS bietet das Projekt die Möglichkeit, seine Forschung an der Schnittstelle von KI, Robotik und Tensegrity in ein starkes wissenschaftliches Netzwerk einzubringen und gemeinsam mit führenden Partnern weiterzuentwickeln.

Die Pressemitteilung des Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst ist unter folgendem Link zu finden:

https://www.stmwk.bayern.de/pressemitteilung/12996/nr-25-vom-23-04-2026.html

24.04.2026: Staatsminister Joachim Herrmann zu Besuch am Lehrstuhl FAPS Erlangen

Am 24.04.2026 besuchte Herr Staatsminister Joachim Herrmann, MdL, Bayerischer Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, den FAPS im Forschungslabor in Erlangen. Auf Einladung von Prof. Jörg Franke und Prof. Florian Risch informierte er sich über aktuelle Fortschritte in der induktiven Energieübertragung sowie die Vision einer KI-gestützten Modellregion für klimaneutrale Mobilität.

Im Fokus standen zukunftsorientierte ÖPNV-Konzepte, die Künstliche Intelligenz, autonome Robotaxi-Flotten und kontaktlose Ladesysteme integrieren. Autonome Robotaxi-Flotten stehen kurz vor dem breiten Einsatz und werden den urbanen und regionalen Verkehr grundlegend verändern. Robotaxis können den klassischen Nahverkehr flexibel ergänzen und insbesondere die Anbindung ländlicher Räume an die Metropolregion bedarfsgerecht und effizient verbessern.

Damit steigt auch der Bedarf an automatisierten, zuverlässigen Ladeprozessen. Die induktive Energieübertragung adressiert diese Anforderungen: Sie ermöglicht automatisiertes Laden ohne manuelle Schnittstellen, reduziert betriebliche Aufwände und erhöht die Verfügbarkeit der Fahrzeuge im Dauerbetrieb. Damit wird sie zu einer Schlüsseltechnologie für hochautomatisierte Flotten im ÖPNV.

Erlangen hat das Potenzial, hier eine Vorreiterrolle einzunehmen, mit einem integrierten, emissionsarmen Mobilitätssystem, das Stadt und Land intelligent verbindet und als Modell für die Mobilität von morgen dient. Um dieses Potenzial zu heben, gilt es, entsprechende Pilotprojekte gezielt zu konzipieren und umzusetzen.

23.04.2026: Girls’ Day am Lehrstuhl FAPS

Am Donnerstag, den 23. April 2026, öffnete die Technische Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg im Rahmen des Girls’ Day 2026 ihre Türen für Schülerinnen der 5. bis 11. Klasse, die spannende Einblicke in die Welt der Technik erhielten. Der Lehrstuhl FAPS beteiligte sich mit einem praxisnahen Programm zum Thema „Was machen Roboter in der Fertigung?“.

Ein besonderes Highlight war die Vorstellung unseres neuen humanoiden Roboters G1 von Unitree, der bei den Schülerinnen großes Interesse weckte und einen eindrucksvollen Einstieg in die moderne Robotik bot. Ergänzend dazu wurden die Laborhallen des Lehrstuhls erkundet und verschiedene Robotersysteme vorgestellt. In parallelen Kleingruppen arbeiteten die Schülerinnen anschließend an zwei Robotersystemen: Die NAO-Roboter wurden mit der Software Choregraphe programmiert und zum Sprechen sowie Tanzen gebracht. Gleichzeitig lösten die Schülerinnen mit einem kollaborativen Roboter eine industrielle Pick-and-Place-Aufgabe und erhielten so Einblicke in typische Abläufe der Fertigungsautomation. Zum Abschluss erhielt jede Teilnehmerin einen 3D-gedruckten NAO-Roboter als Erinnerung für zu Hause.

Der Lehrstuhl FAPS hofft, dass der Girls’ Day das Interesse der Schülerinnen an Technik nachhaltig gestärkt hat und sie insbesondere für die Robotik begeistern konnte.

Einladung zum Cleantech Innovation Summit 2026

Der Lehrstuhl FAPS lädt herzlich zur Teilnahme am Cleantech Innovation Summit 2026 ein. Die Veranstaltung findet am 24. Juni 2026 im Cleantech Innovation Park in Hallstadt bei Bamberg statt und bringt führende Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammen, um gemeinsam an Lösungen für eine nachhaltige und klimaneutrale Zukunft zu arbeiten.

Ein besonderes Highlight aus Sicht des Lehrstuhls FAPS: Sowohl Prof. Dr.-Ing. Jörg Franke als auch Prof. Dr.-Ing. Florian Risch werden mit Impulsvortrag und einer Paneldiskussion vertreten sein und ihre Expertise insbesondere im Bereich moderner Produktionstechnologien und elektrischer Energiespeicher einbringen:

  1. Prof. Jörg Franke: “Die 3. Revolution in der Automobilproduktion – Eine Chance für die deutsche Automobilindustrie
  2. Prof. Florian Risch: Beteiligung an der Paneldiskussion zum Thema “induktives Laden, stationär + dynamisch” zusammen mit Frau Prof. Nejila Parspour (Universität Stuttgart) und Herrn Dr. Andreas Wendt (Electreon)

Weitere Informationen zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung:  https://www.cleantech-innovation-summit.de/

Die Teilnahme bietet eine ideale Gelegenheit, aktuelle Forschungsthemen kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und aktiv an der Gestaltung einer nachhaltigen industriellen Zukunft mitzuwirken.

23.04.2026: Forschungsbereich EMP veranstaltet FAPS-Seminar “Innovationen und Trends der ressourceneffizienten Elektromaschinenproduktion” AufAEG

Am 23. April veranstaltete der Forschungsbereich Elektromaschinenproduktion die diesjährige Auflage des neu gestalteten und auf die Herausforderungen der aktuellen Zeit zugeschnittenen FAPS-Seminares „Innovationen und Trends der ressourceneffizienten Elektromaschinenproduktion.

 

Nach einem Ausfall im Vorjahr und einer Neustrukturierung der Inhalte, gepaart mit einer stärkeren Fokussierung auf aktuelle und nachhaltige Technologien erhielt das Seminar auch einen neuen Namen. Der Titel „Produktion elektrischer Antriebe” wurde ersetzt um bereits hier die Neuartigkeit und die aktuelle Ausrichtung des Seminares zum Ausdruck zu bringen.

In den Räumen des Energie Campus Nürnberg (EnCN) bot sich ein perfekter Rahmen AufAEG für spannende Vorträge sowie lockeres Netzwerken in den Kaffeepausen. Neben einer einführenden Begrüßung durch Prof. Risch und zahlreichen Rednern aus dem Bereich EMP durfte wir auch externe Referenten begrüßen, welche das Programm anwendungsnah abrundeten. Unser Dank geht hier vorwiegend an:

Ergänzt wurde das Programm durch einen interaktiven Rundgang auf unserer Laborfläche, welcher nicht als klassische Führung, sondern eher in der Art einer Hausmesse gestaltet war. Dieser Rahmen ermöglichte allen Teilnehmern einen zielgerichteten und persönlichen Austausch mit uns, aber auch untereinander.

 

Der Forschungsbereich Elektromaschinenproduktion bedankt sich bei allen Teilnehmern für das große Interesse und bei allen Unterstützern des Seminares für den breiten Support vor, während und nach der Veranstaltung und freut sich zugleich auf die nächste Auflage im Frühjahr 2027.

02.04.2026: FORSocialRobots im Bionicum Nürnberg

Vom 30. März bis 2. April 2026 war der Lehrstuhl FAPS erneut im Bionicum im Tiergarten Nürnberg zu Gast und konnte dort spannende Einblicke in seine Forschung zu sozialen Robotern geben.

Im Rahmen mehrerer Studien am Institute FAPS der FAU Erlangen-Nürnberg beschäftigte sich das Team mit der Wahrnehmung humanoider Roboter, unter anderem mit Akzeptanz, Unheimlichkeit und Vertrauenswürdigkeit, mit der Wirkung unterschiedlicher Farben humanoider Roboter sowie mit der Erkennung von Emotionen mithilfe einer am FAPS entwickelten robotischen Gesichtsplattform.

Neben den Studien konnten Besucherinnen und Besucher auch direkt mit den Robotern interagieren: mit dem Pepper-Roboter mit ChatGPT und Visual Language Models (VLM), mit dem humanoiden Roboter Unitree G1, der bei FAPS den Namen „Klaus Jr.“ trägt, sowie mit dem Roboterhund Spot.

Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse bei den Besucherinnen und Besuchern und bot eine wertvolle Gelegenheit, aktuelle Forschung einem breiten Publikum näherzubringen. Ein herzlicher Dank gilt dem Bionicum im Tiergarten Nürnberg für die gelungene Zusammenarbeit sowie allen Beteiligten, die diese Veranstaltung ermöglicht haben.

01.04.2026: Neuer Mitarbeiter am Lehrstuhl FAPS | Marco Moninger

Marco Moninger verstärkt seit dem 01.04.2026 den Forschungsbereich Medizintechnik als wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Er absolvierte sowohl das Bachelor- als auch das Masterstudium im Fach Nanotechnologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Seine Bachelor- und Masterarbeiten fertigte er am Lehrstuhl für Mikro- und Nanostrukturforschung (WW9) an, in denen er sich mit der mechanischen Charakterisierung von Silbernanodrähten mithilfe korrelativer Mikroskopie beschäftigte. Im Zuge dessen entstand seine Masterarbeit unter dem Titel „Deformation behavior of silver nanowire electrodes studied by correlative microscopy“. Zur Vertiefung seiner Expertise schloss sich eine Promotion am WW9 an, die sich derzeit in der Abschlussphase befindet.

Im Rahmen seiner Tätigkeit am Lehrstuhl FAPS wird sich Herr Moninger der Konzeption und dem Aufbau eines Zentrums für die Erforschung neuartiger Röntgenquellen widmen.