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05.03.2026: FAPS auf der 3. Oberfränkischen Fachtagung KI in Bamberg
Der Lehrstuhl FAPS war am 05. März 2026 mit einem Messestand auf der 3. Oberfränkischen Fachtagung KI an der Otto‑Friedrich‑Universität Bamberg vertreten. Der Stand wurde gemeinsam mit der Europäischen Metropolregion Nürnberg e.V. (EMN) im Rahmen des Projekts transform_EMN organisiert.
Die Fachtagung bot eine Plattform für den Austausch über Potenziale und Herausforderungen Künstlicher Intelligenz, insbesondere für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und regionale Akteure. Besucher:innen konnten sich über aktuelle Entwicklungen informieren und sich in persönlichen Gesprächen direkt mit den Projektverantwortlichen austauschen.
Am Messestand wurden neben allgemeinen Informationen zum Projekt insbesondere die Demonstratoren im Bereich Digitalisierung vorgestellt, die im Rahmen von transform_EMN am Lehrstuhl FAPS entwickelt wurden. Die zahlreichen Gespräche vor Ort lieferten wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Projekte und zeigten das große Interesse an den Forschungsthemen.
Wir bedanken uns bei allen Besucher:innen für die interessanten Gespräche und das rege Interesse am Projekt transform_EMN!
Anmeldefrist für Masterpraktika am Lehrstuhl FAPS im SS26 vom 03.03. -14.04.2026
Die Einschreibung für die Masterpraktika am Lehrstuhl FAPS ist vom 3. März bis zum 14. April 2026 möglich.
Für das Sommersemester 2026 erfolgt die Anmeldung zu allen Masterpraktika am Lehrstuhl FAPS über eine gemeinsame Anmeldung.
Die Studierenden können ein bevorzugtes und ein alternatives Praktikum auswählen und werden nach Ablauf der Anmeldefrist entsprechend ihrer Präferenzen zugeteilt.
Die Anmeldung erfolgt unter folgendem Link:
https://www.studon.fau.de/xcos6198453.html
Im Sommersemester 2026 bietet der FAPS die folgenden Masterpraktika an:
- Durchgängiges Engineering (PDE)
- Elektromaschinenbau (EMB-P)
- Digitale 3D-Druckverfahren für mechatronische Systeme (DDmS)
- Produktionstechnologien für die Leistungselektronik (PEPLab)
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie in den jeweiligen Kursbeschreibungen:
https://www.studon.fau.de/cat1969519.html
25.-27.02.26: Besuch der FusionX:Global – Weltweit führende Konferenz zur Industrialisierung der Fusionsenergie
Am 25., 26. und 27. Februar 2026 war der Lehrstuhl FAPS mit Dr. Jochen Lorz und Valentin Henrich drei Tage auf der FusionX:Global in München vertreten. Die Investoren und Technologiekonferenz fand erstmals in Deutschland statt und brachte nach Angaben der Veranstalter mehr als 400 Entscheiderinnen und Entscheider aus Fusionsunternehmen, Zulieferern, Investoren und öffentlichen Institutionen zusammen.
Im Zentrum des Besuchs standen gezieltes Networking und der fachliche Austausch entlang der gesamten Wertschöpfung. In Panels und Vorträgen führender Branchenvertreter wurde deutlich, dass sich der Schwerpunkt von eindrucksvollen Demonstrationen hin zu belastbarer Industrialisierung verschiebt. Damit rücken der systematische Aufbau einer skalierbaren Supply Chain sowie reproduzierbare Qualität und verlässliche Verfügbarkeit von Komponenten und Prozessen in den Fokus.
Als zentrale technische Hürde wurde der Schritt von kurzzeitig erreichbaren Plasma Parametern hin zu einem dauerhaft stabilen Steady State Betrieb adressiert. Entscheidend sind ein belastbares Prozessfenster, stabile Regelung und reproduzierbare Prozessführung unter realitätsnahen Randbedingungen. Der Transfer in die industrielle Umsetzung setzt voraus, dass die gesamte technologische Kette konsistent skaliert, von Material und Komponenten über Fertigung und Qualifizierung bis zur abgesicherten Verfügbarkeit in der Lieferkette.
Tooling wurde dabei als wesentlicher Enabler hervorgehoben. Reife Werkzeuge, geeignete Produktionsmittel und eine qualifizierte Testinfrastruktur sind Voraussetzungen, um Prozessstabilität in Serienbedingungen zu überführen, reproduzierbare Qualität sicherzustellen und wirtschaftliche Durchsätze zu realisieren.
Ergänzend zum Konferenzprogramm fand am Abend des 25. Februar 2026 ein Empfang in der Münchner Residenz statt, zu dem die Bayerische Staatsregierung eingeladen hatte, vertreten durch Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt.
Wir bedanken uns bei allen Gesprächspartnern und Vortragenden für den konstruktiven Austausch. Die FusionX:Global hat wichtige Impulse für unsere weiteren Aktivitäten und Kooperationen geliefert.
25.-26.02.26: Forschungsbereich EP auf der EBL – Fachtagung für Elektronische Baugruppen und Leiterplatten
Auf der EBL – Fachtagung Elektronische Baugruppen und Leiterplatten – in Fellbach war der Lehrstuhl mit mehreren wissenschaftlichen Beiträgen vertreten. Die Veranstaltung wird von der DVS Media GmbH im Umfeld des DVS – Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e. V. organisiert und zählt zu den zentralen Branchentreffen der Elektronikfertigung in Deutschland.
Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie ist mit 226,8 Mrd. € Umsatz die zweitgrößte Industriebranche des Landes und beschäftigt rund 92.500 Mitarbeitende in Forschung und Entwicklung. Die EBL bildet dabei aktuelle technologische Entwicklungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette elektronischer Baugruppen ab – von Materialien über Prozesse bis hin zu Systemintegration und Nachhaltigkeit.
Mit der thematischen Bandbreite von nachhaltigen Leiterplattenmaterialien bis hin zu neuen Fertigungskonzepten für Leistungsmodule unterstrich die EBL erneut die strategische Bedeutung der Baugruppentechnologie für die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Elektroindustrie. Der Forschungsbereich war mit Forschungsbereichsleiterin Manuela Ockel neben der Programmkommission auch mit 5 Vorträgen verteten.
Der Lehrstuhl FAPS bedankt sich für die wertvollen Impulse aus Industrie und Wissenschaft, sowie den fachlichen Austausch mit den Alumni des Lehrstuhls aus dem Fachbereich der Elektronikproduktion.
25.02.-26.02.2026: FAPS mit Forschungsvereinigung 3-D MID e.V. auf der LOPEC
Die LOPEC (Large-area, Organic & Printed Electronics Convention) ist die weltweit führende Fachmesse und Konferenz für flexible und gedruckte Elektronik.
Jedes Jahr kommen in der High-Tech-Metropole München führende Akteure, von Anwendung bis Forschung, aus allen Kontinenten zusammen. 158 Aussteller aus 29 Ländern und 2.500 Besucher aus über 40 Ländern machten die LOPEC 2026 zum wichtigsten Treffpunkt der Branche – das Technologiefeld “Additive Mechatronik” des Lehrstuhls FAPS unterstützte hierbei am Stand der Forschungsvereinigung 3-D MID e.V. und kam mit zahlreichen interessierten Messebesuchern ins Gespräch über 2D- und 3D-Elektronik.
Neben farbenfrohen Postern, die über aktuelle Forschungsprojekte am Lehrstuhl im Bereich der additiven Mechatronik berichten, zogen die vielfältigen gedruckten Demonstratoren großes Interesse auf sich. Weitere Informationen über die additiven Fertigungsverfahren am Lehrstuhl FAPS sind hier zu finden.
25.02.2026: Takeru Nemoto schließt Promotion sehr erfolgreich ab
Mit seiner Dissertation mit dem Titel “Klassifizierung und Arbeitsraumanalyse von Seilrobotern” hat Takeru Nemoto erfolgreich seine Promotion abgeschlossen. In seiner Arbeit konzentrierte er sich auf die Untersuchung einer Klassifizierung von seilgetriebenen Robotern sowie der Arbeitsraumanalyse für hybride Roboter.
Seine Forschung etablierte einen umfassenden Design-Workflow für seilgetriebene Roboter, der sowohl die Fahrbarkeits- als auch die Steuerbarkeitsanalyse einbezieht. Außerdem gewährleistet er die Lagestabilität durch eine Analyse der potenziellen Energie. Darüber hinaus ist seine Methode zur Arbeitsraumanalyse vielseitig und für alle Arten von seilgetriebenen Robotern anwendbar.
Der Lehrstuhl FAPS gratuliert herzlich zu diesem bedeutenden Meilenstein und dankt der Prüfungskommission, bestehend aus Prof. Jens Fürst als Prüfungsvorsitzendem, Prof. Thorsten Schüppstuhl als Zweitgutachter, Prof. Stefan Becker als weiteres Prüfungsmitglied, sowie Prof. Jörg Franke als Doktorvater, für seine engagierte Unterstützung und Begleitung des Promotionsverfahrens.
19.02.2026: EP und MEES besuchen Shopfloor des Siemens EWA
In der vergangenen Woche fand ein On-Site-Working der Forschungsbreiche EP und MEES imElektronikwerk Amberg (EWA) der Siemens AG statt. Der Perspektivwechsel in die industrielle Umgebung bot wertvolle Impulse für Kreativität und stärkte zugleich die Zusammenarbeit vor Ort. Im Rahmen des Besuchs erhielten die Teilnehmenden Einblicke in eine der weltweit fortschrittlichsten Fabriken für industrielle Automatisierungstechnik. Das EWA gilt als Benchmark für digitalisierte Elektronikproduktion und Industrie-4.0-Anwendungen und bietet damit ein ideales Umfeld für den Forschungsbereich Elektronikproduktion am Lehrstuhl FAPS.
Besonders im Fokus standen Fachgespräche zur Implementierung von Künstlicher Intelligenz in der Produktion. Der Austausch mit Ralf Koegel und Verena Bayer verdeutlichte praxisnah die Herausforderungen bei der Integration von KI-Lösungen in laufende Produktionssysteme, insbesondere im Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Forschung und wirtschaftlicher Wertschöpfung.
13.02.2026: Die FAPS Annals 2025 präsentieren die Fortschritte, die Forschung und den Ausblick auf Zukünftiges des Lehrstuhls FAPS
Der Lehrstuhl FAPS möchte sich mit herzlichem Dank für die wertvolle Unterstützung in Lehre, Forschung und Technologietransfer sowie als Anregung zur weiteren Teilhabe am aktiven Lehrstuhlleben bei seinen Partnern und Freunden bedanken und ihnen die FAPS Annals 2025 überreichen.
Die FAPS Annals 2025 steht zum Lesen und Download zur Verfügung.
Von besonderer Bedeutung für die zukünftige Ausrichtung und Forschungsarbeit des Lehrstuhls waren unter anderem folgende Meilensteine:
- die Einrichtung der Professur für Digitale Fabrik und Medizintechnik seit September 2025 Prof. Dr. rer. nat. Jens Fürst,
- die feierliche Eröffnung des E|Road-Centers in Hallstadt zur Erforschung des kabellosen, induktiven Ladens von Elektrofahrzeugen, realisiert als neue Abteilung des Fraunhofer IISB mit kräftiger Unterstützung der Bayerischen Staatsregierung,
- die Eröffnung der ersten Teststrecke für induktives Laden in Deutschland auf der A6, im Beisein von Markus Blume (Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst), Joachim Herrmann (Bayerischer Staatsminister des Innern, für Sport und Integration) sowie Tobias Gotthardt (Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft),
- Start der Forschungsgruppen 3D-HF-MID und FORnanoSatellites sowie des EFRE-Projekts PSE4ERoad.
Der Lehrstuhl FAPS wünscht seinen verehrten Partnern und Freunden viel Freude beim Lesen und hofft, dass sie inspirierende Einblicke und wertvolle Impulse für ihre eigenen anspruchsvollen Aufgaben gewinnen. Der Lehrstuhl FAPS freut sich auf die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Ihnen.
12.02.2026: Reiner Brehm und Mirko Menden von Siemens zu Gast am FAPS Erlangen
Am 12. Februar durfte der Lehrstuhl FAPS in Erlangen hochrangigen Besuch aus der Industrie begrüßen: Reiner Brehm, COO of Digital Industries Automation und CTO of Digital Industries bei Siemens, sowie Mirko Menden, Leiter der Siemens Digital Industries Factory Automation Deutschland.
Im Mittelpunkt des Treffens stand der gemeinsame Blick in die Zukunft der Produktion und damit die Frage, wie Wissenschaft und Industrie bereits heute Forschungsfelder ausrichten können, die morgen einen spürbaren Mehrwert für Unternehmen schaffen.
Unsere wissenschaftlichen Mitarbeitenden stellten aktuelle Forschungsarbeiten in vier zentralen Innovationsbereichen vor: DC‑basierte Produktionsanlagen, Autonome Drohnen für die Objekterkennung, Agentische KI‑Systeme und Humanoide Robotik.
Der Austausch zeigte eindrucksvoll, wie wichtig eine enge Verzahnung zwischen Forschung und industrieller Praxis ist, um Innovationen nicht nur zu entwickeln, sondern auch erfolgreich in reale Anwendungen zu überführen.
01.02.2026: High-Voltage Motorsports e.V. bezieht Hallenfläche am Nürnberger FAPS-Standort
Der studentische Verein High-Voltage Motorsports e.V. hat zum 1. Februar 2026 einen eigenen Hallenbereich am Nürnberger Standort des Lehrstuhls für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (FAPS) bezogen. Durch die Bereitstellung der Hallenfläche unterstützt der Lehrstuhl das studentische Engagement aktiv und schafft Raum für die Entwicklung, Konstruktion und den Aufbau innovativer Rennfahrzeuge. Der Verein entwickelt im Rahmen internationaler Formula-Student-Wettbewerbe eigenständig elektrisch angetriebene Rennwagen und verbindet dabei Theorie und Praxis auf höchstem Niveau.
Für den Lehrstuhl ist die Zusammenarbeit ein starkes Signal für die Förderung praxisnaher Ausbildung, interdisziplinärer Teamarbeit und technologischer Innovation. Die Nähe zwischen universitärer Forschung und studentischem Projekt bietet vielfältige Anknüpfungspunkte – von fortschrittlichen Produktionstechnologien bis hin zu nachhaltigen Antriebskonzepten.
Wir freuen uns, dem engagierten Team eine geeignete Infrastruktur für seine Aktivitäten zur Verfügung stellen zu können, und wünschen dem Verein viel Erfolg bei der kommenden Saison sowie bei den anstehenden Wettbewerben.
