19.07.2019: Michael Scholz schließt seine Promotion am Lehrstuhl FAPS ab.

Mit der erfolgreichen mündlichen Promotionsprüfung schließt Michael Scholz seine Promotion zum Thema „Intralogistics Execution System mit integrierten autonomen, servicebasierten Transportentitäten“ ab. Gegenstand und Zielstellung der Promotion ist die Erforschung und Realisierung einer intralogistischen Serviceschicht, die eine Allokation von Transportaufträgen auf einzelne Entitäten sowie eine auftragsindividuelle Routenplanung ermöglicht.

Den ersten Forschungsschwerpunkt stellt dabei die Konzeption eines Schichtenmodells der Software der Transportfahrzeuge dar, welches durch ein hybrides Steuerungsparadigma die Basisfähigkeiten der Entitäten zu Hauptfähigkeiten aggregiert und die Grundlage der dezentralen Auftragsallokation darstellt. Den zweiten wesentlichen Forschungsinhalt der Arbeit adressiert die serviceorientierte Systemarchitektur zur Digitalisierung des Arbeitsumfelds, der Routenplanung und Pfadausführung, die einen weiteren elementaren Bestandteil der Softwareebene für intralogistischen Dienste bildet. Der dritte Teil der Forschung umfasst die Integration der intralogistischen Auftragsallokationsmethode in eine ereignisdiskrete Simulation, die ein virtuelles Abbild der Intralogistik während der Planungs- und Betriebsphase ermöglicht.

Die erforschten Methoden zur Auftragsallokation, Arbeitsraumdigitalisierung und der Schaffung eines digitalen Systemabbilds werden zudem exemplarisch in einem industrienahen Versuchsszenario umgesetzt. Die Implementierung der einzelnen Dienste erfolgt in etablierten Softwareframeworks und -tools, die Applikation auf Funktionsprototypen.

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