Der Forschungsbereich Elektronikproduktion des Lehrstuhls FAPS wurde um einen Hochtemperaturofen des Modells LHT 02/17 vom Hersteller Nabertherm GmbH erweitert. Der Ofen erreicht eine Maximaltemperatur von 1750°C und ist daher zum Sintern von keramischen Grünlingen aus beispielsweise Aluminiumoxid geeignet.

Über den Controller P470 ist eine einfache und invidivuelle Programmierung von bis zu 50 Programmen mit je 40 Segmenten speicherbar. Die Messgenauigkeit liegt bei ± 1°C.

Mit dem neuen Hochtemperaturofen können Keramik-Substrate am Lehrstuhl von nun an nicht mehr nur mit 3D-Druck-Verfahren additiv gefertigt und entbindert, sondern jetzt auch mit den erforderlichen Temperaturen gesintert werden. Dies stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur vollständig additiven Herstellung elektronischer Baugruppen mit keramischen Schaltungsträgern dar, wie dies beispielsweise im Projekt “Additive4Industry – Printed Electronics on 3D substrates” erforscht wird.

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