Ausgangssituation der Forschung:

Ein Radom funktioniert als schützendes Gehäuse für einen Radarsensor und schützt ihn vor äußeren Einflüssen wie Regen, Schnee und Hagel ab, um eine optimale Sensorleistung während der Fahrt zu gewährleisten. Bei extrem kalten Wetterbedingungen wird üblicherweise eine Heizstruktur zur Enteisung oder zur Entfernung von Schnee integriert. Im Gegensatz zu herkömmlichen Herstellungsmethoden für Heizstrukturen, wie eingebettete Heizdrähte oder Beschichtungen, erforscht FAPS aktiv den Einsatz von digitaler Drucktechnologie zur Herstellung der Heizstrukturen. Die potenziellen Vorteile, darunter schnelle und flexible Designanpassung sowie 3D-Funktionalisierung durch den digitalen Druckprozess, stellen einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil für OEMs dar.

In dieser Forschung wird eine transiente elektro-thermische Simulation verwendet, um das Aufheizverhalten von gedruckten Heizstrukturen zu untersuchen und zu erfassen. Das bestehende Finite-Elemente-Modell (FE-Modell) bedarf der Verbesserung, beispielsweise durch die Berücksichtigung (nichtlinearer) temperaturabhängiger Materialeigenschaften, um die Genauigkeit der vorhergesagten Ergebnisse zu verbessern. Zusätzlich wird der Einfluss des Layouts von Heizstrukturen auf Aufheizverhalten untersucht. Das übergeordnete Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines zuverlässigen und präzisen FE-Modells, das zur vorläufigen Optimierung von gedruckten Heizstrukturen befähigt.

 

Mögliche Arbeitspakete:

  • Literaturrecherche und Einarbeitung in das Thema der elektro-thermischen Simulation und Ansys
  • Durchführung von elektro-thermischen Simulationen mit Ansys
  • Untersuchung von temperaturabhängigen Materialeigenschaften
  • Untersuchung des Aufheizverhaltens verschiedener Layouts von Heizstrukturen
  • Entwicklung geeigneter analytischer Methoden für simulative Ergebnisse
  • Verifikation der Simulationsergebnisse durch Experimente (Thermografie und/oder kontaktbasierte Temperaturmessung)
  • Dokumentation der Arbeit

 

Voraussetzungen:

  • Erfahrungen mit elektro-thermischer Simulation ist gewünscht
  • Strukturierte und selbständige Arbeitsweise
  • Hohe Eigenmotivation und Kommunikationsfähig
  • Gute Kenntnisse der deutschen oder englischen Sprache
  • Weitere Infos auf Anfrage, der Arbeitsumfang kann entsprechend der Arbeit angepasst werden.
  • Fehlende Vorkenntnisse können im Rahmen der Einarbeitungsphase erschlossen werden

 

Beginn:

ab sofort

Bewerbung mit Lebenslauf und Notenspiegel bitte an koksiong.siah@faps.fau.de

Kategorien:

Forschungsbereich:

Elektronikproduktion

Art der Arbeit:

Bachelorarbeit, Masterarbeit, Projektarbeit

Kontakt:

Kok Siong Siah, M. Sc.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (FAPS)
Elektronikproduktion