Um den CO2-Fußabdruck eines Produkts/einer Fertigungslinie gegenüber Verbrauchern, Kunden oder Regulierungsbehörden nachzuweisen und mit ihren Lieferanten gezielte Reduktionsmaßnahmen zu initiieren, sind Unternehmen auf genaue Informationen auf Produktebene angewiesen. Der CO2-Fußabdruck ist schon längst kein Imagefaktor für Unternehmen mehr, sondern stellt bereits ein signifikantes Kaufargument in vielen Industriesparten wie zum Beispiel in der Automobilindustrie dar oder wird politisch bereits gefordert. Mit einem neuartigen Messkoffer soll Unternehmen eine Hilfe gegeben werden, wie die CO2-Emissionen ermittelt und nachverfolgt werden können. Aufbauend darauf können Reduzierungsmaßnahmen zur Dekarbonisierung entwickelt und ergriffen werden.

Mögliche Abschlussarbeiten/Inhalte:

  • Grundlagenrecherche zur Bestimmung oder Zertifizierung des CO2-Fußabdrucks von Produkten, Produktionsanlagen, Werken oder digitalen Services etc.
  • Identifikation und Beurteilung aller Einflüsse auf den CO2-Fußabdrucks und Generierung von Kennzahlen (auch wirtschaftlich)
  • Grundlagenermittlung für einen Messkoffer/ein Messkonzept und Ansprüche an die Sensorik und Auswertung
  • Bau und Verdrahtung des Messkoffers oder/und Programmierung von Auswerteeinheiten und User-Interface (z. B. SPS, Computer, Messkarten, Mikrocontrollern, Webserver etc.)
  • Recherche zu bestehenden Softwarelösungen/Messkonzepten
  • Möglichkeiten der Kopplung mit Industriesteuerungen (z. B. SPS oder Cloud-Edge-Devices)
  • Aufzeigen von Maßnahmen zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks zur Dekarbonisierung von Produktionsanlagen/Werken etc.
  • Ggf. Simulationskopplung

Kontakt:

Benjamin Gutwald, M.Sc.

Department Maschinenbau (MB)
Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (FAPS)