Bild: Julian Seßner/FAPS

Die FAU berichtet auf ihrem Newsportal über das Forschungsprojekt „Lernfähiges Assistenzsystem für Orientierung und Mobilität von sehbeeinträchtigten Personen im Alltag“ (LOMOBI) des Forschungsbereichs Medizintechnik. Das Projekt startete im Februar 2023 und ist die Fortsetzung von ESI 2.0, das von 2013 bis 2014 in Zusammenarbeit mit dem Interdisziplinären Zentrum für Eingebettete Systeme (IZ ESI) durchgeführt wurde.

Mit LOMOBI soll der Anwendungsbereich des bisherigen Assistenzsystems erweitert werden. Zum einen soll das System auch ohne GPS-Abdeckung funktionieren, so dass sich der Nutzer oder die Nutzerin auch in Gebäuden bewegen kann. Zum anderen soll LOMOBI in der Lage sein, verschiedene Untergründe und Übergänge gefahrlos zu navigieren.

Der finale Test ist schließlich ein mit dem LOMOBI-Rucksack geführter Spaziergang vom FAPS-Gebäude zu einer etwa zwei Kilometer entfernten Bäckerei. Im Prinzip ist alles, was LOMOBI können soll, auch auf dem Weg dorthin enthalten: Abschnitte, die nicht vom GPS erfasst werden, wechselnde Untergründe wie Teppich, Fliesen, Asphalt oder Kies, Übergänge wie Stufen und Bordsteine sowie entgegenkommender Personenverkehr.

Der vollständige Artikel kann unter folgendem Link aufgerufen werden: Mit LOMOBI vom Lehrstuhl bis zum Bäcker gehen | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (fau.de)

Kontakt:



Clara Phedra, M.A.

Department Maschinenbau (MB)
Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (FAPS, Prof. Franke)