05.10.2018: Neue Röntgenanlage in Betrieb genommen

Im Rahmen einer direkten Industriekooperation mit der Firma YXLON International GmbH wurde eine neue Röntgenzelle der Cheetah EVO Serie am Lehrstuhl in Betrieb genommen. Mit exzellenter Bildgebung, bei der Details bis 500 nm aufgelöst werden, können künftig detaillierte Blicke ins Innere der jeweiligen Anwendung geworfen werden.

Neben der Möglichkeit µ-CT Aufnahmen durchzuführen, sind mit der Laminografie-Technologie zerstörungsfreie Schichtaufnahmen (micro3D-slices) von größeren oder doppelseitigen Platinen wie auch von mehrschichtigen Halbleiterkomponenten möglich.

Die Anwendungen werden hierbei künftig über die klassische Elektronikproduktion hinausgehen, in der es maßgeblich um die Voiddetektion oder die Erkennung von SMT Bauteilfehlern ging. Im Fokus steht vor allem die Additive Fertigung:

  • Risserkennung
  • Lunker
  • Fremdpartikeleinschlüsse
  • Phasengrenzen

Die Anlagentechnik findet somit technologieübergreifend Einsatz und erweitert die vorhandenen Möglichkeiten. Weitere Anlagen des Forschungsbereichs Elektronikproduktion am Lehrstuhl FAPS sind unter Ausstattung Elektronikproduktion gelistet.

 

 

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