01.11.2018: Neues Kooperationsforschungsprojekt im Bereich der autonomen Intralogistik genehmigt.

AiF fördert das Vorhaben “E|SynchroBot – Kostenorientierte Synthese verschiedenartiger Sensorik für einen sicheren Einsatz von fahrerlosen Schleppern im Indoor- und Outdoor-Betrieb bei Mischverkehr”.

Im Rahmen der Forschungsvereinigung IFL (Intralogistik, Fördertechnik und Logistiksysteme e.V.) erforscht der FAPS in Kooperation mit der THI ein übergangsloses Ortungs- und Navigationssystem für den In- und Outdoorbereich, welches sich durch eine innovative Methode zur Sensordatenfusion auszeichnet, indem es zusammen mit dem zu entwickelnden Sicherheitssystem die Realisierung eines Transportfahrzeugs erlaubt, das sowohl im Hallen- als auch im Außenbereich autonom und flexibel mit einer hohen Geschwindigkeit und somit wirtschaftlich agieren kann.

Aktuelle Sicherheitseinrichtungen autonomer Transportsysteme sind entweder Laserscanner oder klassische Bumper. Letztere reagieren lediglich auf physischen Kontakt mit dem Hindernis, was eine niedrige Fahrgeschwindigkeit erforderlich macht. Sicherheitszertifizierte Laserscanner können hingegen auch bei höheren Geschwindigkeiten eingesetzt werden, zeigen jedoch Schwächen aufgrund der Anfälligkeit optischer Systeme bei widrigen Witterungsbedingungen im Outdoorbereich.

In dem kooperativen Forschungsprojekt wird daher eine kostengünstige Sensorkombination ermittelt, die in einem inner- und außerbetrieblichen Routenzug integriert ein gemäß aller gesetzlichen Vorgaben sicheres und übergangsloses System darstellt. Dieses System soll fortan in einem fahrerlosen Routenzug implementiert werden können, der sich sowohl innerhalb als auch außerhalb der Werkshallen bei Mischverkehr autonom auf dem Firmengelände bewegt. Der FAPS adressiert hierbei die Definition eines Sensorkonzepts zur Digitalisierung der Arbeitsumgebung und der Ortung des Systems durch eine geeignete Sensordatenfusion, während die THI die Personendetektion und Sicherheit der Systemlösung in den Fokus der Forschung rückt. Der Abgleich der beiden Stoßrichtungen erfolgt schließlich anhand eines gemeinsamen Funktionsdemonstrators.

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