01.09.2021: Sachkundenachweis „Sicherheit von elektrischen Anlagen“ – Mitarbeiterqualifikation am FAPS

Im Rahmen der Energiewende spielt die energetische Versorgungsstruktur und das damit verbundene Schutzkonzept für automatisierte Produktionsanlagen eine bedeutende Rolle. Neben der konventionellen Versorgung sehen zukunftsfähige Forschungsansätze die Einbindung von Erzeugern und Speichern vor. In den letzten Jahren hat sich besonders die normgerechte Planung und Inbetriebnahme solcher Anlagen als ein Kernthema mit höchster Relevanz für die wirtschaftliche Verwertung und Umsetzbarkeit herausgestellt.

Zur Verwertung von Forschungsergebnissen sieht der FAPS neben industriellen Entwicklern besonders die Kooperation mit Planungsbüros und Netzbetreibern sowie mit dem Elektrohandwerk als sehr gewinnbringend an. In diesem Zusammenhang wurde unser wissenschaftlicher Mitarbeiter, der Elektroingenieur, Elektroniker und Elektrofachplaner Benjamin Gutwald, in den „Technischen Regeln der Elektroinstallation – Anschluss elektrischer Anlagen und Geräte an das Niederspannungsnetz“ geschult. Die sogenannte TREI-Lizenz umfasst die wichtigsten Kenntnisse der Elektromeisterausbildung und ist nach § 13 der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) ein wesentlicher Teil der Berechtigung, um in das Bundesinstallateurverzeichnis der Netzbetreiber aufgenommen zu werden und so autorisiert elektrische Arbeiten durchführen zu können.

Diese Art von Schulungsmaßnahmen dienen dem Zweck, nicht nur dem gut ausgebildeten technischen Personal, sondern auch dem wissenschaftlichen Personal die normgerechte Prototypen- und Anlageninbetriebnahme nahe zu bringen sowie wissenschaftliche Methoden auf die praktische Machbarkeit prüfen zu können. Herr Gutwald wird sein Wissen zukünftig beim Aufbau, der Inbetriebnahme sowie der Abnahme elektrischer Anlagen am FAPS einbringen.

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