Produktionsprozesse in der Elektronik (PRIDE 2)

Modulbezeichnung:

Produktionsprozesse in der Elektronik (PRIDE 2)
(Production Processes for Electronics)
5 ECTS

Modulverantwortliche/r:

Jörg Franke

Startsemester: SS 2019 Dauer: 1 Semester Turnus: jährlich (SS)

Präsenzzeit: 60 Std. Eigenstudium: 90 Std. Sprache: Deutsch

Lehrveranstaltungen:

Produktionsprozesse in der Elektronik (SS 2019, Vorlesung, 2 SWS, Jörg Franke et al.)
Übung zu Produktionsprozesse in der Elektronik (SS 2019, Übung, 2 SWS, Jörg Franke et al.)

Inhalt:

Die Vorlesung Produktionsprozesse in der Elektronik (vormals Produktion in der Elektronik 2) behandelt die für die Produktion von elektronischen Baugruppen notwendigen Prozesse, Technologien und Materialien entlang der gesamten Fertigungskette. Dabei wird ausgehend vom Layoutentwurf der Leiterplatte auf die Prozessschritte zur fertigen elektronischen Baugruppe eingegangen. Zudem werden die notwendigen Aspekte der Qualitätssicherung und Materiallogistik und auch das Recycling behandelt.Ergänzend werden die Fertigungsverfahren für MEMS und Solarzellen sowie für flexible und dreidimensionale Schaltungsträger betrachtet. Die Übung findet im Rahmen von mehreren Exkursionen zu verschiedenen Unternehmen der Elektronikproduktion statt.

Die Studierenden

  • lernen die wesentlichen Prozessschritte zur Herstellung elektronischer Baugruppen (von der Leiterplatte bis zum fertigen Produkt) intensiv kennen.
  • können mit diesem Wissen Konzepte für effiziente Fertigungsketten der Elektronikproduktion unter Berücksichtigung technologischer sowie produktionstechnischer Aspekte ableiten.
  • lernen die in der Elektronikproduktion eingesetzten lasergestützten Fertigungstechnologien detailliert kennen und sind in der Lage, mit den vermittelten Kenntnissen Konzepte für den Aufbau einer lasergestützten Fertigung von Elektronikkomponenten zu entwickeln.

Lernziele und Kompetenzen:

Die Studenten:

  • erläutern die wesentlichen Prozessschritte zur Herstellung elektronischer Baugruppen von der Leiterplatte bis zum fertigen Produkt.
  • entwickeln Konzepte für effiziente Fertigungsketten der Elektronikproduktion unter Berücksichtigung technologischer sowie produktionstechnischer Aspekte.
  • vergleichen die Verfahren der Aufbau- und Verbindungstechnik anhand der spezifischen Eigenschaften.

Literatur:
gleichnamiges Vorlesungsskript und die darin enthaltenen Hinweise auf weiterführende Literatur.

Verwendbarkeit des Moduls / Einpassung in den Musterstudienplan:
Das Modul ist im Kontext der folgenden Studienfächer/Vertiefungsrichtungen verwendbar:
[1] Maschinenbau (Master of Science): 1. Semester
(Po-Vers. 2013 | Studienrichtung International Production Engineering and Management | Gesamtkonto)
Dieses Modul ist daneben auch in den Studienfächern „Berufspädagogik Technik (Bachelor of Science)“, „Berufspädagogik Technik (Master of Education)“, „Mechatronik (Bachelor of Science)“, „Mechatronik (Master of Science)“, „Wirtschaftsingenieurwesen (Master of Science)“ verwendbar.

Studien-/Prüfungsleistungen:
Produktionsprozesse in der Elektronik (Vorlesung + Übung) (Prüfungsnummer: 71221)
(englische Bezeichnung: Production Processes for Electronics)

Prüfungsleistung, Klausur, Dauer (in Minuten): 90
Anteil an der Berechnung der Modulnote: 100%

Zugeordnete Lehrveranstaltungen:

  • Produktionsprozesse in der Elektronik
  • Übung zu Produktionsprozesse in der Elektronik

Erstablegung: SS 2019, 1. Wdh.: WS 2019/2020

1. Prüfer: Jörg Franke

Organisatorisches:

Prüfung:
schriftlich, 90 min. zusammen mit den Inhalten der Übung zu Produktionsprozesse in der Elektronik
Für die Prüfung sind ausschließlich folgende Hilfsmittel zugelassen:

  • nicht programmierbarer Taschenrechner
  • dokumentenechter Stift
  • Textmarker
  • Lineal, Geodreieck, Zirkel
  • Namensstempel

Darüber hinaus sind keine weiteren Hilfsmittel erlaubt (dies gilt insbesondere für Uhren, Mobiltelefone oder sonstige elektronische Geräte).