Entwicklung eines auf Unternehmensdaten basierenden Bewertungsmodells zur Kostenschätzung bei der Beschaffung von Softwarekomponenten (BA/MA/PA)

Ausgangssituation

Die Automobilindustrie steht vor der bisher größten Herausforderung in ihrer langjährigen Geschichte: Digitalisierung und neue Akteure zwingen traditionelle Hersteller, ihr Geschäftsmodell tiefgreifend zu verändern. Der Wandel der traditionellen zu einer von digitalen Komponenten geprägten Wertschöpfung setzt auch BMW zunehmend unter Druck. Sich rasant ändernde und neu aufkommende Innovationsfelder wie Connected-Drive, Serviceplattformen oder Asset-light-Integration stellen „alte Hasen“ in der Automobilbranche vor neue Herausforderungen.

Die Kalkulation von Softwarekomponenten in der Automobilproduktion ist viel schwieriger als die Kalkulation von materiellen Bauteilen. In der Arbeit soll ein Modell erstellt werden, das auf der Basis von Unternehmensdaten des Softwarelieferanten die dort anfallenden Herstellkosten abschätzt.

Aufgabenstellungen:

  • Eruierung relevanter Unternehmensdaten und Recherche von Datenquellen wie Geschäftsberichte, Webauftritte, B2B-Märkte usw.
  • Konzeption eines Modells, das auf der Basis der gewinnbaren Unternehmensdaten Herstellkosten und Trends beim Softwarelieferanten abschätzt
  • Prototypische Umsetzung des Modells als Werkzeug und Einsatzleitlinie
  • Modellanwendung und –test bei ausgewähltem Use-Case und Visualisierung der Ergebnisse
  • Sensitivitätsanalyse der Modell-Einflussfaktoren zur Unterstützung der Lieferanten-Abnehmer-Verhandlung

-> Weitere Infos auf Anfrage

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