Qualifizierung alternativer Verdichtungsverfahren für die gedruckte Elektronik

Der Einsatz digitaler Druckverfahren wie Inkjet- oder Aerosol-Jet-Druck stellt einen vielversprechenden alternativen Weg mit hohem Anwendungspotential zur Metallisierung und elektrischen Funktionalisierung von Foliensubstraten und Kunststoff-Bauteilen dar. Durch einen Verdichtungsprozess wird eine ausreichend elektrische Leitfähigkeit der Nanopartikelschicht erreicht und die mechanische Fixierung der Schichten sichergestellt. Nach dem derzeitigen Stand der Technik werden gedruckte Strukturen meist thermisch mittels freier Konvektion behandelt. Nachteile hiervon sind die hohe thermische Belastung sowie die lange Prozessdauer. Deshalb werden vermehrt alternative Verdichtungsmethoden untersucht um gedruckte Strukturen zu sintern.

Aufgabenstellung: 

Ziel dieser Arbeit ist es, Plasmasintern als mögliche Verdichtungsmethode für Aerosol Jet gedruckte Strukturen zu verwenden und die Auswirkung auf die Qualität des Druckbilds, elektrische Leitfähigkeit und Haftfestigkeit zu untersuchen. Hierfür werden mit der am Lehrstuhl vorhandenen Aerosol Jet Anlage Strukturen auf temperaturempfindlichen Substrate wie PET gedruckt und anschließend mit den vorhandenen Atmosphärendruckplasma-Anlage gesintert, wofür geeignete Parameterkombinationen gefunden werden müssen.

Weitere Informationen auf Anfrage per E-Mail (bitte Lebenslauf und Notenspiegel anhängen)

Beginn: ab sofort möglich

 

Kategorien:

Fachbereich:

Elektronikproduktion

Art der Arbeit:

Masterarbeit, Projektarbeit

Kontakt: