Konstruktion eines Prüfstandes zur Evaluation eines optischen Identifikationssystems

Die Rückverfolgbarkeit aller Bestandteile eines Produkts ist Voraussetzung, um gesammelte Informationen Wertschöpfungsstufen-übergreifend zu aggregieren und zu verknüpfen. Nur die kooperative Nutzung wesentlicher Daten ermöglicht die effiziente Identifikation von Qualitätsproblemen und deren Ursache im Rahmen von nachträglichen Analysen bzw., wesentlich aktueller, zum Zeitpunkt der Datenentstehung. Zu diesem Zweck müssen Informationen und Prozessparameter zwischen verschiedenen Parteien einer Supply Chain geteilt und eindeutig auf Produkte zugeordnet werden können. Die dafür notwendige, eindeutige Identifikation eines Produktes kann mit vielfältigen Mitteln gewährleistet werden. Der Großteil dieser Ansätze greift jedoch auf anzubringende Markierungen zurück.

Die Nutzung inhärenter Merkmale, also quasi des Fingerabdruckes eines Produktes, wurde bereits in diversen Ansätzen untersucht. Mit Hilfe eines optischen Sensors soll die Oberfläche eines Bauteils aufgenommen und anhand der charakteristischen Merkmale in einen eindeutigen Identifikationscode umgewandelt werden. Um die Leistungsfähigkeit dieses Ansatzes kritisch zu prüfen, sind mit Hilfe eines größtenteils bestehenden Prüfstandes Versuche durchzuführen und die Wiederholgenauigkeit zu untersuchen.

Inhalte der Arbeit:

  • Entwicklung eines Versuchsplans unter Six-Sigma-Gesichtspunkten
  • Durchführung der Versuche
  • Auswertung der Resultate
  • Dokumentation der Ergebnisse

Beginn: ab sofort

Vorkenntnisse: Sehr gutes Deutsch in Wort und Schrift, CAD-Kenntnisse

Bei Interesse bitte E-Mail mit aktuellem Notenspiegel und CV.

Kategorien:

Forschungsbereich:

Hausautomatisierung

Art der Arbeit:

Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Masterarbeit, Projektarbeit, Studienarbeit

Studiengang:

Energietechnik, Informatik, IPEM, Maschinenbau, Mechatronik, Medizintechnik, Wirtschaftsingenieurwesen

Technologiefeld:

Medizintechnik

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