Künstliche Muskeln in der Anwendung eines Blendensystems

Adaptive Materialsysteme wie die dielektrischen Elastomeraktoren haben das Potential „herkömmliche“ Antriebstrategien zu revolutionieren. Bei Kamerablenden werden beispielsweise mehrere Lamellen über einen elektrischen Antrieb bewegt und dadurch der Durchmesser der Öffnung reguliert. Neben der mechanischen Ermüdung der Bauteile spielen Reaktionszeiten und Bauraum oft eine wichtige Rolle in der konstruktiven Auslegung eines solchen Systems. Dielektrische Elastomeraktoren (DEA) können eine mechanisch funktionelle Geometrie und die Antriebskomponenten in einer integrierten Leichtbauweise miteinander vereinen.

Für die Realisierung einer Blendenfunktion muss die Bewegung des DEAs gezielt auf die gewünschte Auslenkung fokussiert und im äußeren Randbereich limitiert werden. In der studentischen Arbeit soll eine funktionelle Geometrie sowie die mechanischen Eigenschaften anhand der Blendenanforderungen optimiert und die erreichte Funktionalität ermittelt werden.

Inhalte:
  • Realisierung gerichteter Bewegungsmuster
  • Elektrische Ansteuerung und Messung mechatronischer Eigenschaften
  • Aerosol-Jet-Druck (Konstruktion, numerische Ansteuerung der CNC-Maschine)
Vorkenntnisse:
  • Erfahrung in der Auslegung von mechatronischen Systemen
  • Konstruktion bzw. numerische Ansteuerung einer CNC Maschine
  • Grundkenntnisse der Elektrotechnik
  • Klar strukturierte und selbstständige Arbeitsweise

Weitere Infos auf Anfrage.
Der genaue Arbeitsumfang wird bei einer Themenbesprechung entsprechend der Art der Arbeit angepasst.

Bewerbungen bitte per Email mit aktueller Notenübersicht und Lebenslauf.

Beginn:

ab sofort

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