18.12.2019: Neues Forschungsprojekt zur Entwicklung einer Blockchain-basierten dezentralen Energiehandelsplattform (BC2Energy) genehmigt.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert im Rahmen der strategischen Projektförderung mit der Republik Singapur das „2+2“-Projekt BC2Energy – Blockchain-basierte dezentrale Energiehandelsplattform.
Bei der Transformation des zentralen Energiesystems hin zu einem smarten und dezentralen System steht vor allem die Digitalisierung der Energiewirtschaft im Mittelpunkt. Hier haben Blockchains als disruptive Transfertechnologie das Potenzial, die technologische Entwicklung in den nächsten Jahren zu prägen und einen essentiellen Beitrag hin zu einer Energiewirtschaft mit Millionen vernetzter Geräte zu leisten. Hierbei können energiewirtschaftliche Prozesse in nahezu allen Ebenen der Wertschöpfung verbessert und gleichzeitig die mit der Dezentralisierung einhergehende steigende Komplexität bewältigt werden.
Ziel des Forschungsvorhabens ist es, eine Plattform auf Basis der Blockchain-Technologie zu entwickeln, um den P2P Energiehandel zwischen Stromhändlern, Aggregatoren für Lasten und Erzeuger, Eigentümern von Energiespeichern und dezentralen erneuerbaren Energieanlagen, Prosumenten wie Elektroautos , Gebäude- und Haushaltsbesitzern sowie Kunden, die am Demand Side Management teilnehmen, zu erleichtern. Das Demand Side Management beinhaltet dabei sowohl modifizierbare Ladelastgänge von Elektroautos, unterbrechbare Gebäudelasten, Haushaltsgeräte als auch kleinere Batteriespeicher. Durch den Energiehandel über die dezentrale Plattform decken die Kunden kosteneffizient ihren Strombedarf und tragen gleichzeitig zur Netzstabilität als auch zur Marktintegration der erneuerbaren Energien bei. Der Schwerpunkt des Teilvorhabens des FAPS ist die Entwicklung und Ausarbeitung der Peer-to-Peer-Contracts sowie die Entwicklung einer dezentralen Marktplattform für den Energiehandel.

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