01.01.2018: Neues Forschungsprojekt zur Entwicklung von Fertigungsprozessen für den elektrischen Hauptantriebsstrang für Luftfahrtanwendungen gestartet (HighV)

HY4-DLR-© Jean-Marie Urlacher

Im Rahmen des fünften Luftfahrtforschungsprogramms (LuFo), unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das Projektkonsortium, bestehend aus Siemens AG, Universität Ulm, Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt e.V., Diehl Aerospace GmbH sowie dem Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (FAPS), bei der Entwicklung der Kernkomponenten eines elektrisch betriebenen Flugzeuges mit Wasserstoffbrennstoffzelle.

Der Lehrstuhl FAPS unterstützt bei der Entwicklung prozesssicherer sowie hochautomatisierter Fertigungsprozesse für den elektrischen Hauptantriebsstrang. Eine wichtige Komponente, welche die wesentlichen Herausforderungen des konventionellen Fliegens, nämlich Lärm- und Schadstoffemissionen sowie Ressourcenverbrauch direkt beeinflusst, ist der Antrieb. Nur durch die kontinuierliche Elektrifizierung kann die Klimabilanz des Luftverkehrs verbessert und damit das förderpolitische Ziel des Luftfahrtforschungsprogramms erreicht werden. Die eingesetzten Elektromotoren bedürfen jedoch einer besonders hohen Leistungsdichte sowie einer robusten und reproduzierbaren Fertigung. Einen wesentlichen Beitrag hierzu leisten die vom Lehrstuhl FAPS zu entwickelnden Antriebs- und Produktionskonzepte. Da in der Luftfahrt die Betriebssicherheit von Systemen und Komponenten sichergestellt werden muss, sind in der Produktion aufwändige Qualitätssicherungsmaßnahmen notwendig. Die hierfür erforderlichen Messungen können bereits während des Montageprozesses des Motors durchgeführt werden, womit ohne zusätzlichen Messaufwand abgesicherte und dokumentierte Komponenten produziert werden können.

                          

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