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21.04.2019: 3D-Druck von Ostereiern

Am Lehrstuhl FAPS werden mithilfe eines fünfachsigen Fertigungssystems mechatronisch funktionalisierte Ostereier gedruckt. Die mechanischen Grundkörper werden durch Fused Deposition Modeling (FDM) aus PLA aufgebaut. Die innen- und außenliegenden Leiterbahnen werden im kontaktlosen PiezoJet-Verfahren mit Silberleitpaste gedruckt. Zudem werden durch eine Vakuumpipette 28 elektronische Bauelemente im Inneren und auf der Außenhülle der Demonstratoren bestückt. Alle drei Fertigungsverfahren sind in einem einzigen CNC-System integriert, welches somit die automatische Herstellung mechatronisch integrierter Schaltungsträger (3D-MID) ermöglicht.

Die Eier besitzen eine integrierte Timer-Funktion, die durch Berühren der oberen Kontaktflächen aktiviert wird. Die LED-Ringe zeigen die verbleibenden Minuten an und erlöschen nach Ablauf der entsprechenden Zeit. Zusätzlich gibt ein Piezosummer ein akustisches Signal aus. Die Energieversorgung erfolgt durch zwei Knopfzellen, die auf der Unterseite der Demonstratoren eingelegt werden. Mithilfe einer Röntgenaufnahme können die eingebetteten Bauelemente und Leiterbahnen sichtbar gemacht und überprüft werden.

15.04.2019: Neue Mitarbeiterin am Lehrstuhl FAPS | Meike Herbert, M.Sc.

Meike Herbert verstärkt seit dem 15.04.2019 den Forschungsbereich Biomechatronik als wissenschaftliche Mitarbeiterin.

Sie absolvierte den Studiengang Maschinenbau an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. In ihrer Masterarbeit beschäftigte sie sich mit der Entwicklung und Validierung eines Konzepts zur Regelung von Industrierobotern durch maschinelles Sehen zur Kompensation von Toleranzen.

Im Rahmen ihrer neuen Tätigkeit wird sich Frau Herbert mit dem Thema „E|Syncrobot – Sichere Sensoriken für autonome Routenzüge“ beschäftigen.

01.04.2019: Neue Mitarbeiterin am Lehrstuhl FAPS | Vera Trauner, MBA

Vera Trauner verstärkt seit dem 01.04.2019 den Forschungsbereich Effiziente Systeme als wissenschaftliche Mitarbeiterin.

Sie absolvierte den Studiengang Business Management an der FAU Erlangen-Nürnberg. In ihrer Masterarbeit beschäftigte sie sich mit Erfolgsfaktoren von Messen als Marketinginstrument in der Investitionsgüterindustrie.

Neben ihrer Forschungstätigkeit im Bereich Effiziente Systeme wird sie die Administration der Förderprojekte des Forschungsbereichs übernehmen sowie im Technologiefeld Kommunikation & Kooperation mitwirken.

19.-26.03.2019: FAPS Spring Summit (FAPS³) auf Malta fördert die internationale Vernetzung und schärft die Lehrstuhlausrichtung

In diesem Jahr lud der Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik alle aktiven und ehemaligen Mitarbeiter sowie Kooperationspartner zum FAPS Spring Summit (FAPS³) erstmalig nach Mellieħa auf Malta ein. Rund 100 Teilnehmer erarbeiteten in über 50 Workshops neue Fokusthemen des Lehrstuhls, optimierten die internen Abläufe und nutzten die Gelegenheit zur Vernetzung mit den Kollegen. Für ausreichend Impulse bei den Workshops sorgten verschiedene externe Referenten, hierzu durften wir unter anderem Prof. Dr. med. habil Stefan Sesselmann von der OTH Weiden, Prof. Dr. Waldhör von der FOM Nürnberg und Dr. Zeiner von der Bosch AG auf dem FAPS³ begrüßen.

Den Auftakt des siebentägigen Spring Summit‘s bildete der FAPS Future Day. In verschiedenen Workshops wurden richtungsweisende Zukunftstechnologien sowie deren Potenziale analysiert. Am nächsten Tag öffnete der Spring Summit mit den FAPS Focus Workshops, in denen die internen Prozesse und Workflows optimiert wurden. Der dritte Tag, der FAPS Fair Day, widmete sich Themen der Außenwirkung und der Öffentlichkeitsarbeit des Lehrstuhls. Den Höhepunkt des Tages bildete die Exkursion zur Universität Malta, bei der das internationale Netzwerk des Lehrstuhls erweitert und Kooperationen mit ansässigen Wissenschaftlern angestoßen wurden. In das Wochenende startete die Veranstaltung mit dem FAPS Firm Day, welcher im Zeichen des Technologietransfers von der Wissenschaft in die Wirtschaft stand und die Möglichkeiten von Startup-Ausgründungen beleuchtete. Der FAPS Free Day am Sonntag bot die Möglichkeit zur internen Vernetzung der Kollegen bei gemeinsamen sportlichen Aktivitäten. Am vorletzten Tag, dem FAPS First Day, wurde die Ausrichtung der Technologiefelder fokussiert und die forschungsbereichsübergreifenden Synergien gestärkt. Am FAPS Follow Up Day verfolgten zahlreiche Workshops abschließend das Ziel, die erarbeiteten Neuerungen festzuhalten und nachhaltig in den Lehrstuhl zu integrieren.

Die ausführliche Agenda des diesjährigen FAPS Spring Summit findet sich in der Veranstaltungsbroschüre wieder. Die Vorträge und Ergebnisse der siebentägigen Veranstaltungen werden den Teilnehmern in Form eines Tagungsbandes zur Verfügung gestellt. Der nächste FAPS Spring Summit (FAPS³) findet voraussichtlich vom 18. bis 25.03.2020 statt.

 

15.03.2019: Neuer Mitarbeiter am Lehrstuhl FAPS | Petar Vukovic, M.Eng.

Herr Petar Vukovic verstärkt seit dem 15.03.2019 den Forschungsbereich Effiziente Systeme als wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Zuvor absolvierte er den Masterstudiengang Software Engineering und Informationstechnik an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm. In seiner Masterarbeit beschäftigte er sich mit der Konzeption und Weiterentwicklung einer Applikation zur Raumplanung.

Im Rahmen seiner neuen Tätigkeit wird Herr Vukovic das Thema „Virtuelle Modellierung und Simulation zur Validierung der Kommunikationssysteme in der Automatisierungstechnik unter Berücksichtigung von 5G und TSN“ bearbeiten.

12.03.2019: Hans Fleischmann schließt seine Promotion am Lehrstuhl FAPS ab.

Mit der erfolgreichen mündlichen Promotionsprüfung schließt Hans Fleischmann seine Promotion zum Thema „Modellbasierte Zustands- und Prozessüberwachung auf Basis sozio-cyber-physischer Systeme“ ab. Gegenstand und Zielstellung der Promotion ist die Definition von sozio-cyber-physischen Systemen in der Domäne der Zustands- und Prozessüberwachung von Smart Factories. Synthetisiert werden insgesamt sechs spezifische Teilsysteme, die ein konsistentes, erweiterbares Gesamtsystem ergeben.

Im Fokus steht dabei die ganzheitliche Formulierung von übertragbaren Systemarchitekturen entlang des Referenzarchitekturmodells Industrie 4.0. Hierzu gehören Industrie 4.0-Komponenten und zugehörige Verwaltungsschalen, die technologische Befähiger für Self-X-Eigenschaften darstellen. Darauf setzen Systeme zur automatisierten Identifikation von Verhaltensmodellen, für die Zustands- und Prozessüberwachung, für die shopfloorgerechte, dreidimensionale Visualisierung und schließlich für die Selbstoptimierung cyber-physischer Produktionssysteme auf. Eine erfolgreiche Implementierung in disjunkten, heterogenen Validierungsszenarien verdeutlicht die Anwendbarkeit der Lösungsansätze.

Während der Systemgestaltung werden konsequent Vorzugsstandards der Plattform Industrie 4.0, wie beispielsweise Automation Markup Language und Open Platform Communications Unified Architecture, eingesetzt und weiterentwickelt.

06.03.2019 Bordnetzstudie veröffentlicht: The Future of Harness Development and Manufacturing

Zur Identifikation potenzieller Forschungsthemen im Bereich der Bordnetzentwicklung und -produktion wurde eine systematische Case Study durchgeführt. Es haben zahlreiche namhafte Experten der Bordnetzbranche teilgenommen und offene Fragen zur Erhebung qualitativer Daten beantwortet. Basierend auf Interviews mit 52 Industrieexperten wurden die Auswirkungen des autonomen Fahrens auf die Entwicklungs- und Produktionsprozesse untersucht sowie die Stärken und Schwächen der derzeitigen Prozesse analysiert. Die Studie zeigt die neuen Anforderungen an einen zukunftsorientierten Kabelsatz-Wertschöpfungsprozess aus technologischer sowie organisatorische Perspektive auf. End-to-end Engineering, Datendurchgängigkeit vom Design zur Fertigung sowie eine durchgängige Traceability wurden als notwendige Technologie-Kernkompetenzen identifiziert. Des Weiteren erfordert die Entwicklung autonomer Fahrzeuge kollaborative und agile Organisationsstrukturen, die system- und prozessübergreifende Disruptionen ermöglichen. 

Die ausführlichen Ergebnisse der Studie können Sie auf unserer Homepage downloaden.

20.-23.02.2019: Sechs FAPS-Fellows erfinderisch unterwegs am „Smart Green Island Makethon 2019“ auf Gran Canaria

Auch in diesem Jahr nahmen Studierende des Lehrstuhls im Rahmen des FAPS-Fellowship-Programms erfolgreich am „Smart Green Island Makeathon 2019“ teil.
Das diesjährige Team umfasste insgesamt neun Teilnehmer und Teilnehmerinnen, von denen acht von der FAU – davon sechs FAPS-Fellows – und eine Teilnehmerin von der Uni Stuttgart stammten. Der Umfang der diesjährigen Veranstaltung ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Insgesamt nahmen 400 Teilnehmer und Gäste aus 21 Ländern an der Veranstaltung teil. Darunter 270 junge Talente aus über 70 verschiedenen Universitäten sowie 80 Vertreter der 40 Sponsoren, zu denen u. a. MathWorks, AMK und Beckhoff zählen. Ziel war es auch dieses Jahr, die von den Unternehmen gestellten „Industry Challenges“ anzugehen oder selbst innovative Projekte umzusetzen, deren Schwerpunkt sich zentral um die Begriffe „Smart“ und „Green“ dreht.

Das diesjährige Team um die FAPS-Fellows konzipierte einen Prototyp, mit dem Bremsenergie von Kraftfahrzeugen induktiv rückgewonnen werden kann. Dabei entwarfen sie eine Auswerteschaltung, konzipierten und wickelten eine eigene Spule und stellten eine drahtlose Kommunikation zwischen zwei Mikrocontrollern her.

Wir danken dem Veranstalter ITQ GmbH für den spannenden Event und freuen uns auf 2020. Weitere tolle Impressionenzum „Smart Green Island Makeathon 2019″ fnden Sie hier: Link

07.02.2019 Verleihung der Helmut Volz-Medaille an Herrn Prof. Siegfried Russwurm

Die Technische Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hat in einem feierlichen Rahmen die Helmut Volz-Medaille an Herrn Prof. Siegfried Russwurm verliehen. Die Laudatio wurde von Herrn Prof. Erich R. Reinhardt Geschäftsführender Vorstand des Medical Valley EMN e.V., gehalten. Zahlreiche Gäste aus Wissenschaft und Industrie sowie Wegbegleiter wohnten der Veranstaltung bei, wie Erlangens Oberbürgermeister Florian Janik. Überreicht wurde die Madaille vom Präsidenten der FAU, Prof. Hornegger sowie dem Dekan der technischen Fakultät, Prof. Lerch. Herr Prof. Russwurm studierte an Technischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und promovierte 1992 am damaligen Institut für Fertigungstechnik. Seit 2005 hält er am Lehrstuhl FAPS Vorlesungen im Bereich Mechatronik und wurde 2009 zum Honorarprofessor für das Fachgebiet Mechatronik am Department Maschinenbau bestellt.

Die Helmut-Volz-Medaille ist die höchste Ehrung, die die Technische Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg vergibt. Sie würdigt damit Persönlichkeiten, die durch ihre Tätigkeit die Belange Technischen Fakultät gefördert haben. Die Medaille wird im Gedenken an den Gründungsdekan der Technischen Fakultät, Prof. Helmut Volz (1911-1978), seit 1979 an herausragende Förderer der Fakultät verliehen.

Details zum Preisträger und über seine Ehrung für Wissenstransfer in die Industrie sind der Seite FAU aktuell zu entnehmen.

05.02.2019: Wissensbasiertes Produktkonfigurationssystem am FAPS eingeführt

Industrie 4.0 bedeutet nicht nur, dass Fertigungsunternehmen Strategien für die Digitalisierung in der Produktion benötigen. Sie benötigen ebenfalls Technologien, um Kundenbedürfnisse präzise erfassen und die Kaufprozesse verbessern zu können. Kundenorientierung und die wachsende Bedeutung einer flexiblen und individualisierbaren Massenfertigung werden zunehmend zu entscheidenden Erfolgsfaktoren.

Eine wichtige Rolle in diesem Kontext spielen moderne Konfigurationslösungen. Mit ihnen können Unternehmen nicht nur ein komplexes und variantenreiches Produktportfolio beherrschen. Ein Produktkonfigurator ist auch ein ideales strategisches Tool für die digitale Transformation. Um Unternehmen die Möglichkeiten in diesem Bereich demonstrieren zu können, kooperiert der Lehrstuhl FAPS mit der Firma Tacton, einem der weltweit führenden Anbieter von Softwarelösungen für Configure-Price-Quote (CPQ) für produzierende Unternehmen. Tactons Kernkompetenz ist ein Constraints-basierter Produktkonfigurator, der Techniken der künstlichen Intelligenz einsetzt, um nicht-technischen Anforderungen in technische Details zu übersetzen. Komplexe Produkte werden fehlerfrei konfiguriert, indem einfach Fragen über Einsatzzweck, Anforderungen oder über die erwarteten Resultate beantwortet werden. Der Konfigurator schlägt das optimal geeignete Produkt vor und unterstützt Anwender beim Auflösen von Konflikten, indem automatisch passende Alternativen vorgeschlagen werden. So ist sichergestellt, dass das konfigurierte Produkt technisch immer korrekt ist. Die für die Verkaufsprozesse benötigten Dokumente, wie CAD-Daten und Stücklisten, werden automatisch und basierend auf der vorgenommenen Produktkonfiguration generiert. Gemeinsam werden neue Ansätze erforscht, um die Datendurchgängigkeit vom Vertrieb bis hin ins Engineering und dem Betrieb der realen Anlage entlang des PLM-Zyklus sicherzustellen.